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08.01.2019

Keine Bahnwettkämpfe mehr

In den letzten Jahren war Lisa Kurmann immer eine sehr wichtige Punktelieferantin an den Schweizer Vereinsmeisterschaften. Dieses Jahr und in allen darauffolgenden müssen wir leider darauf verzichten, denn Lisa tritt vom Leistungssport zurück. Das heisst: Sie macht definitiv keine Bahnwettkämpfe mehr.

 

«Ich habt schon länger gedacht, dass 2018 vielleicht meine letzte Saison wird», sagt sie. Und nachdem die Schweizer Meisterschaften im letzten Sommer für sie sehr gut gelaufen sind und sie wieder so schnell war wie früher, «wusste ich irgendwie, dass es für mich persönlich ein guter Zeitpunkt ist, um aufzuhören».

 

Was Lisa weiter macht, ist noch offen, vielleicht wird man sie noch ab und zu an Strassenläufen sehen. Aktuell macht sie eine Trainingspause und entscheidet dann, wie es weiter gehen soll.

 

Viele Medaillen

Seit 2008 hat Lisa bei jeden Schweizer Meisterschaften eine Medaille gewonnen, seit 2012 bei den Aktiven. Insgesamt konnte sie sich elf Medaillen als Aktive sichern, in der Halle sowie draussen über 800, 1500 und 3000 Meter. Über die 1500 Meter hat sie zweimal Gold an den SM gewonnen (2012 und 2013). Ausserdem konnte sie verschiedene Male im Vorprogramm von Athletissima und Weltklasse Zürich laufen.

 

Auch international war Lisa im Einsatz, so zum Beispiel am U23-Länderkampf 2009 in Berlin, an der Universiade 2013 in Kazan sowie an der Team-EM 2015 in Heraklion.

 

An den SVM hat sie meistens in zwei Disziplinen wertvolle Punkte gesammelt und war über verschiedene Distanzen von 400 bis 3000 Meter im Einsatz. Am Europacup in Tampere ist Lisa 2018 ihr erstes 3000-Meter-Steeple-Rennen gelaufen. Auch war sie mehrere Jahre als Athletenvertreterin im Vorstand.

 

Highlight 2012

In den letzten elf Jahren wurde Lisa von Bruno Bachmann als Trainer begleitet. Sein Highlight war ihr SM-Titel 2012 über 1500 Meter. «Nach langen Diskussionen lief sie endlich über 1500 Meter und nicht mehr über 800 Meter und schlug alle Favoritinnen», erinnert sich Bruno Auch für Lisa war der Titel 2012 – ihr erster – ein Highlight ihrer Karriere. «Weil er so überraschend kam», so Lisa. Aber auch die Universiade in Kazan, die Vereinsmeisterschaften sowie ihr Einsatz in Tampere gehören zu den Höhepunkten, wie sie sagt.

 

Für Bruno ist klar: Mit Lisa verliert er eine sehr trainingsfleissige und mitdenkende Athletin in seiner Gruppe. Wir danken Lisa für ihren wertvollen Einsatz für den Verein, denken gerne an ihre Karrierehöhepunkte zurück und wünschen ihr von Herzen weiterhin viel Erfolg, egal, wie ihre sportliche Laufbahn weitergeht.

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