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12.08.2019

Cornelia Halbheer mit zwei Einsätzen bei den Team-EM in Bydgoszcz (POL)

Mit den bisherigen Resultaten der 2019 Saison kann Cornelia Halbheer nicht ganz zufrieden sein. Die Zeiten ihrer 100m und 200m lagen stets deutlich über ihren Bestleistungen vom Vorjahr, geschweige denn den Selektionslimiten für die Weltmeisterschaften im Doha. So war es nicht selbstverständlich, dass Cornelia für die Team-EM der Super League in polnischen Bydgoszcz selektioniert wurde – als Ersatz für die 4x100m sowie für die 4x400m Staffel. Noch überraschender war dann, dass Cornelia gleich in beiden Staffeln zum Einsatz kam, für Salomé Cora als Schlussläuferin über 4x100 und für Lea Sprunger als Startläuferin des 4x400m-Team. Cornelia löste beide Aufgaben mit Bravour. Am Samstag könnte sie den Vorsprung, welcher Ajla del Ponte, Sarah Atcho und Mujinga Kambundji im B-Final erarbeitet haben, aufrechthalten oder sogar ausbauen. So lief Cornelia als erste Nation über die Ziellinie mit einer Zeit von 43.11s. Nur die Französische Mannschaft im späteren A-Final lief knapp schneller (43.09s).

 

Am Sonntag lief Cornelia die erste Etappe der langen Staffel, und wieder hat sie ihre Aufgabe zum Besten gelöst. Mit 54.4s war sie so schnell über 400m wie noch nie und konnte als drittschnellste der B-Final den Stab an Rachel Pellaud, Veronica Vancardo und Jasmin Gieger weitergeben. Die Schlusszeit vom 3:33.73 resultierte in einem 10ten Rang, zeigte aber, dass die Mannschaft in Doha von einer gesunden Lea Sprunger doch recht abhängig sein wird.

 

Weiter geht es für Cornelia mit dem OZB Meeting in Meilen am Samstag, und die SM in Basel eine Woche später. Beide Male wird sie über 200m antreten. Die WM-Limite ist 23.02s, aber der momentane Road-to-Doha-Cutoff, um 56 Athletinnen am Start zu bringen, liegt bei 23.22s. (pj)

 

Diverses - 2019 Team EM Cornelia Bydgoszcz

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